Exchange 2016, MAPI/HTTP und der Performance von Outlook in "Online-mode"

  • Ich habe auch diverse User die Performance Issues haben.
    NUMA Settings auf den HP Kisten hatte einen extremen Einfluss auf die Performance.
    Leider ist das aber nicht so perfekt geworden nach der Änderung dass es erträglich wurde.
    Ich habe einen f5 Load-balancer und den im Verdacht.
    So wirklich herausfinden was lahmt konnte ich nicht.
    EXTRA gibt es ja nicht mehr und was anderes cooles fand ich noch nicht.
    Ein netter Supporter bei Premier meinte das ist bekannt und online-mode sollte ich vermeiden weil die vielen HTTPS Requests den Server lahmlegen.
    Auf keinen Fall online-mode und nicht mehr als 1000 User pro Server.
    Viele kleine Server machen. Der Einwand des Aufwandes kannte er und da muss er leider sagen ist einer der Killerargumente für alles in die Cloud dann hat man Ruhe.

    Ein Schelm wer böses denkt

    Michael
  • Die Argumente (kein Online-Mode, maximal 1500 User pro Server) haben die mir auch erzählt. Hingegen hat der Microsoft-Consultant ein (nicht funktionierendes) Sizing gemacht bei dem ca. 2500 Mailboxen pro Server laufen sollen. Man merkt aber daß sie mit aller Macht versuchen die Leute in die Cloud zu holen.

    Bei Messungen stellte sich heraus daß die Datenbankzugriffe (IOPS) eigentlich ganz gut sind - es gibt aber einige User die dramatisch über die Stränge schlagen (Faktor 100 und mehr als normal). Diese Leute sind vermutlich
    für unsere Performanceprobleme verantwortlich. Wir kriegen im Peak bis zu 2000 IOPS zustande, das ist jenseits von gut und böse.

    Wir werden nun 4 Server mit SSD aufsetzen die vom Sizing her im oberen Leistungsbereich liegen (192GB RAM, 24 Cores ...). Auf diese Maschinen werden wir zunächst die "Problemkandidaten" verschieben und beobachten ob damit eine Besserung der Gesamtsituation eintritt. Zumindest haben wir damit erst mal die "Brunnenvergifter" isoliert und zusammengesperrt, im Idealfall fackeln die neuen Maschinen das Problem elegant ab.