Thunderbird - benutzerdefinierte Absenderadresse

  • Hallo liebe Leute im Forum,


    in Thunderbird (ab Version 45) gibt es die Möglichkeit eine benutzerdefinierte Absenderadresse einzutragen. Das E-Mail wird dann beim Empfänger so angezeigt, als ob es der/die andere Person versendet hätte. Das ist ja so nicht wirklich erwünscht.
    Gibt es in Exchange 2013 die Möglichkeit zu überprüfen, ob die eingetragene Absenderadresse auch zum angemeldeten User passt bzw. ob diese bei ihm eingetragen ist?


    Lg, Joker

  • Moin,


    willkommen an Board - schön, das du uns gefunden hast!


    Thunderbird ist aber kein Exchange / MAPI-Client sondern für POP / IMAP geeignet.


    Wenn man den an einen Exchange ankorkt sendet der Exchange immer mit den Daten vom Konto


    Oder war das nicht deine Frage?

    Gruss, Norbert
    MVP Exchange Server 2006-06/2018
    Acronis Certfied Engineer

  • Hallo Norbert,

    Thunderbird ist aber kein Exchange / MAPI-Client sondern für POP / IMAP geeignet.

    Das ist mir klar.



    Wenn man den an einen Exchange ankorkt sendet der Exchange immer mit den Daten vom Konto

    Das ist IMHO leider nicht so.
    thunderbird.bmp


    Auch im Header der Mail ist der Useraccount nicht angegeben!


    Die Absender-Mailadresse "blabla" gibt es natürlich nicht. Die Empfänger-Mailadresse "albert.einstein" schon (ist mein Testuser ;-)).


    Und so schaut es beim Mailempfang aus:
    empfang.bmp



    Ich hoffe, dass ich das mit den Fotos richtig gemacht habe und sie zu erkennen sind.
    Lg, Joker

  • Eventuell ein Lösungsansatz - ich weiß nur nicht, ob man das so umsetzen kann:
    Am Exchange Server eine Regel erstellen, die überprüft, ob die Absender-Mailadresse dem Useraccount zugeordnet ist. Wenn nicht, dann nicht senden.


    Kann man das irgendwie so am Server einstellen?


    Lg, Joker

  • Nutzt Thunderbird an der Stelle evtl. die Reply-To Adresse? Das wäre dann schwer verhinderbar.

    Ich nehme mal an, dass die Reply-To Adresse dasgleiche ist wie der Return-Path (so im Header gelesen).
    Bei Return-Path steht die erfundene Mailadresse: blabla@xxxx.xx


    Heißt das jetzt, dass dies schwer verhinderbar sei?

  • Die Dienste sind per Default auf manuell bzw. disabled eingestellt.


    Dienste beenden und die Startart ändern.


    Gilt dann natürlich für alle. ;)

    Gruss, Norbert
    MVP Exchange Server 2006-06/2018
    Acronis Certfied Engineer

  • Boah Leute....


    Dass POP/IMAP keine echte Rolle bei Exchange spielt und ein Exchange-Admin damit wenig Erfahrung hat, weiß, aber wenigsten wir hier sollten wissen, dass POP/IMAP Protokolle zum Abholen von Mails sind.


    Das Senden passiert via SMTP! ;)


    Ich würde mal die Sicherheitsberechtigungen am SMTP-Connector prüfen. Clients wie Thunderbird sollten via Port 587 einliefern. Dort sollte normalerweise eingestellt sein, dass dies nur mit Authentifikation klappt und "ms-exch-smtp-accept-any-sender" sollte für Authentifizierte User nicht gesetzt sein.


    Wenn das der Fall ist, prüft Exchange, ob die übermittelte Mail-Adresse die des Users ist und lehnt falsche Adresse ab ("Does not have permission to send as this sender").


    "ms-exch-smtp-accept-any-sender" sollte allgemein nur für ausgewählte Fälle gesetzt sein.


    Technisch wirkt das aber nur auf den Envelope-Sender. Im Mail-Text ist alles fälschbar, so auch die Absender-Adresse. Hierfür gibt es bei Exchange auch kein geeignetes Bordmittel, soger bei den meisten Empfänger gibt es diese Prüfung nur gegen den Envelope-Sender.


    Reply-To ist normalerweise ein reiner Client-Header, Return Path wird üblicherweise vom ersten Mail-Server gesetzt. Exchange setzt hier IMHO Envelope-From rein.

    Grüße aus Berlin schickt Robert